Schüssler Salze
Die Biochemie nach Dr. Schüssler - Mineralstoffe des Lebens
Der deutsche Arzt Wilhelm Heinrich Schüssler entwickelte im vorletzten Jahrhundert während Jahren die von ihm "Biochemie" genannte Behandlungsform an vielen Patienten mit den unterschiedlichsten Erkrankungen. Er behandelte Beschwerden und Erkrankungen mit Heilmitteln, die Mineralstoffe in potenzierter Form enthalten.
Dr. Schüssler wusste, dass die anorganischen (kohlenstofffreien) Mineralsalze für den Bau und die Gesundheit unseres Organismus unabdingbar sind. Krankheiten können durch die Unterversorgung oder Unausgewogenheit dieser Stoffe entstehen. Das Ziel einer dauerhaft erfolgreichen Behandlung kann jedoch nicht sein, fehlende Stoffe einfach nur zu ergänzen.
Der Organismus beziehungsweise die Zelle muss wieder "lernen", die Mineralsalze aus der zugeführten Nahrung in der richtigen Menge und Zusammensetzung aufzunehmen und auch zu speichern. Um diesen Prozess in Gang zu bringen, bot sich die Potenzierung natürlicher Stoffe an, wie sie aus der Homöopathie bekannt ist.
Mittels kleinster, von aussen zugeführter Mengen des fehlenden Stoffes wird die Zellfunktion und die Fähigkeit, Mineralstoffe aus Lebensmitteln aufzunehmen, verbessert. Im Lauf der Entwicklung der biochemischen Heilmethode kristallisierten sich 12 Mineralstoffe heraus, mit denen sich die normalen Funktionen der Zellen umfassend wiederherstellen und erhalten lassen.
Substanzen
1-12: Funktionmittel, 13-27: Ergänzungmittel
Die 12 "Funktionsmittel"
| 1 | Calcium fluoratum |
| 2 | Calcium phosphoricum |
| 3 | Ferrum phosphoricum |
| 4 | Kalium chloratum |
| 5 | Kalium phosphoricum |
| 6 | Kalium sulfuricum |
| 7 | Magnesium phosphoricum |
| 8 | Natrium chloratum |
| 9 | Natrium phosphoricum |
| 10 | Natrium sulfuricum |
| 11 | Silicea |
| 12 | Calcium sulfuricum |
Diese zwölf ursprünglichen Schüßler-Salze hat Schüßler im Jahr 1895 auf elf reduziert; er schrieb: „Da der schwefelsaure Kalk nicht in die konstante Zusammensetzung des Organismus eingeht, so muss er von der biochemischen Bildfläche verschwinden. Statt seiner kommt Natrium phosphoricum resp. Silicea in Betracht.“
Später wurden von verschiedenen Autoren weitere Mineralstoffe eingeführt, welche heute unter der Bezeichnung „Ergänzungsmittel“ zusammengefasst werden.
Die 15 "Ergänzungsmittel"
| 13 | Kalium arsenicosum |
| 14 | Kalium bromatum |
| 15 | Kalium jodatum |
| 16 | Lithium chloratum |
| 17 | Manganum sulfuricum |
| 18 | Calcium sulfuratum |
| 19 | Cuprum arsenicosum |
| 20 | Kalium-Aluminium sulfuricum |
| 21 | Zincum chloratum |
| 22 | Calcium carbonicum |
| 23 | Natrium bicarbonicum |
| 24 | Arsenum jodatum |
| 25 | Aurum Chloratum Natronatum |
| 26 | Selenium |
| 27 | Kalium bichromicum |

